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Schwierigkeiten und Missverständnisse aufgrund der Aussprache in Frankreich

Schwierigkeiten und Missverständnisse aufgrund der Aussprache in Frankreich

Geschrieben von Jussi, 8c am Donnerstag, 01. Juni 2017

Das hier ist für alle, die vielleicht auch eine Reise zu den Franzosen planen, oder auch nur, um zu unterhalten.

Ich war im Rahmen des Erasmus+ Projekts eine Woche in Frankreich bei einer französischen Familie, die so „mittelmäßiges” Englisch konnte. Eigentlich konnten wir uns mit dem Englisch glänzend unterhalten und kommunizieren… ALLERDINGS gab es da auch einige Missverständnisse.

Also hier sind ein paar der Missverständnisse, die für ein bisschen Verwirrung gesorgt haben: Eine Sache ist eventuell noch wichtig, vorher zu erwähnen. Franzosen können, wie die meisten Spanier auch, das „H” nicht aussprechen.

  • Bei Tisch hat das Wort „Butter” für ein wenig Verwirrung gesorgt. Die Gastmutter hatte gefragt, ob ich zu einem bestimmten Gericht auch Butter äße. Weil sie auch ein paar spanische Vokabeln konnte, verstand ich das Wort „puerta” (Tür). Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich begriffen hatte, dass es sich um Butter handelt.
  • Nach einem Ausflug fragte ich meinen Gastbruder, wann seine Mutter uns denn abholen käme. Er antwortete, „My mother comes at five hours”. Tja, das war nun schwierig zu interpretieren. Aber weil ich das „at” nicht richtig verstanden hatte, dachte ich für die nächsten 20 Minuten, dass wir noch 5 Stunden warten müssen, bis wir nach Hause können…
  • Das hat zwar für keinerlei Missverständnisse gesorgt, passt als Funfact aber trotzdem: unter den Verkehrsschildern mit dem Fahrrad drauf, steht “SAUF”. Vielleicht traut sich ja irgendein Deutscher ein Ausrufezeichen mit Edding dahinter zu schreiben… (Sauf!!!)
  • Ich hatte mich also schon innerlich an die leicht fehlerhafte Aussprache der Franzosen gewöhnt. Wir sollten am nächsten Tag einen gemeinsamen Ausflug zu einem „Freizeitpark” machen. Irgendwann fragte mich mein Gastbruder, ob ich am nächsten Tag mit zum ‘Vollibi’ (so hat sich das angehört) kommen wolle. Ich vermutete, er wollte „Volleyball“ sagen. Also habe ich die ganze Zeit versucht, ihm zu sagen, dass ich nicht zum “Volleyball”, sondern “Freizeitpark” gehe. Zumindest bis er mir erklärte, dass der Freizeitpark „Walibi” heißt.
  • Noch eine „Tischgeschichte”: Ich fragte die Gastmutter, was es denn am nächsten Tag zu essen gebe. Ich verstand „Crabs”, also Krabben. Mich wunderte das nicht, weil ich die Tage zuvor auch schon spezielle Gerichte bekommen hatte. Ich fragte, wie sie denn die Krabben zubereiten würden. Die Antwort war „Nutella”. Es brauchte ein wenig, bis ich begriff, dass etwas völlig anderes mit „Crabs” gemeint war...
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