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ERASMUS+ 2018 - 2020  Gymnasium Altona ist wieder dabei!

ERASMUS+ 2018 - 2020 Gymnasium Altona ist wieder dabei!

Geschrieben von Anja von Seth am Sonntag, 14. Oktober 2018

Anfang des letzten Schuljahres haben wir unser letztes ERASMUS+ Projekt beendet und uns sofort wieder an die Arbeit gemacht, um ein neues zweijähriges internationales, von der EU gefördertes Schulprojekt zu entwickeln und neue und alte Partner zum Mitmachen zu gewinnen.

Dies war gar nicht so leicht, denn von den alten Partnern sind uns nur unsere Freunde aus Venedig geblieben. Die Idee war es, weitere Schulen in europäischen Städten zu finden, die zu uns passen würden und die Lust und Ressourcen hätten, um sich mit Themen, die Hafenstädte betreffen, zu beschäftigen. Dank Herrn Grübels Kontakten zur Deutschen Schule in Stockholm, konnten wir die Schweden als neue Partner gewinnen, ebenso über eine eTwinning Plattform eine Schule in Barcelona, die sich unter unzähligen Bewerbern aus allen möglichen Ländern für unsere Projektidee als sehr geeignet erwies. Im Februar traf sich zum ersten Mal das neue Team zum Beschnuppern und zur vorbereitenden Projektarbeit. Die Chemie stimmte und alle Teilnehmer legten sich ordentlich ins Zeug. Mit Erfolg!

Unser neues Projekt trägt den Titel THE SEA CONNECTION – trade, environment, migration and social challenges as links between four coastal cities (Handel, Umwelt, Migration und soziale Herausforderungen, die vier Küsten-/Hafenstädte verbinden). Gemeinsam mit dem IIS Benedetti Tommaseo in Italien, der Tyska Skolan in Schweden und dem Liceo Palcam SLU in Spanien werden wir am Gymnasium Altona als koordinierende Schule an diversen Themen arbeiten.

Schwerpunkte bilden dabei Hochwasserschutz und Klimawandel, Auswirkungen der Kreuzfahrtschiffe, Geschichte des Handels, Flüchtlinge und Migrationsströme, wandernde und invasive Arten in unseren Gewässern – Auswirkungen auf das Ökosystem, Plastikmüll in Gewässern, Wasserverschmutzung durch verschiedene Verursacher, Wasseranalysen, Stadtentwicklung am Wasser, Veränderung der Arbeitswelt im Hafen. Diese Themen werden in unterschiedlichen Lerngruppen in den Fächern Geografie, Geschichte, Biologie, PGW und Chemie behandelt. Wie bei jedem unserer bisherigen internationalen Projekte, wird es viele weitere Aktivitäten geben, sodass möglichst viele Menschen unserer Schulgemeinschaft mit eingebunden werden können. Es wird Kunst- und Theaterprojekte geben, ebenso Logo- und Fotowettbewerbe, Kreatives Schreiben, Ausstellungen und Musik.

Und natürlich wird es dank der Fördergelder, die beispielsweise für Exkursionen, Material und Produkte genutzt werden, auch internationale Lernaktivitäten an den Partnerstandorten geben, an denen jeweils sieben Schüler/innen pro Schule mit ihren Lehrkräften teilnehmen werden. Die Schüler/innen wohnen in Gastfamilien, die Arbeitsprache ist Englisch. Am Ende jedes Besuchs soll in internationalen Teams ein Dokumentarfilm zu den jeweils bearbeiteten Themen gedreht und fertig gestellt sein.

Vom 24. bis 28. Oktober sind schon einmal die Koordinatoren der drei Partnerschulen bei uns zu Gast, um zu planen, Materialen zu erstellen und offene Fragen zu klären. In einer Zeit, in der immer mehr Länder ihre Grenzen schließen, finden wir es besonders wichtig, die europäische Zusammenarbeit junger Menschen und den Austausch der Kulturen zu fördern. Heißen wir unsere Partner HERZLICH WILLKOMMEN!

Anja von Seth, ERASMUS+ Koordinatorin

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