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Erasmus+ Reise nach Barcelona

Erasmus+ Reise nach Barcelona

Geschrieben von Anja v. Seth (Erasmus+ Koordinatorin),Johanna (SII) und Elina (Kl.10) am Dienstag, 04. Juni 2019

Am 28.04.19 war es wieder soweit. Frau Ahlers und ich durften mit Bela, Henry, Jette, Johanna (SII), Donja, Elina, Otis und Nico (Kl. 10) bis zum 05.05.19 unsere zweite Lernmobilität nach Barcelona antreten.
Inhaltlich hatten sich unsere Schüler/innen und die unserer Partnerschulen auf drei Themen vorbereitet: Migration und Flüchtlinge, invasive Arten und Wasserverschmutzung durch Plastikmüll. Erneut mussten wir feststellen, dass wir mit unseren Partnerschulen eine sehr gute Wahl getroffen haben. Die Stimmung im Lehrerteam war großartig und die Schüler/innen entwickelten zu ihren Gastgebern ganz schnell ein besonders herzliches Verhältnis. Thematisch waren alle gut vorbereitet, sodass wir auch inhaltlich mit der Projektarbeit gut vorankamen. Wie wir gearbeitet haben und was die Schüler/innen sonst noch erlebt haben, könnt ihr in den Berichten von Elina und Johanna lesen.

Die Projektarbeit in Barcelona (von Elina)

Die Projektarbeit begann am Montag, nachdem wir herzlich begrüßt wurden und den Wochenplan besprochen hatten. Die drei verschiedenen Themengruppen verteilten sich auf verschiedene Räume und stellten sich gegenseitig die schon vorher erstellten Präsentationen zu den einzelnen Städten vor. Anschließend wurde schonmal überlegt, wie man die gemeinsame Präsentation gestalten konnte. Den Rest des Tages verbrachten wir dann aber außerhalb der Schule. Mit einem Reisebus fuhren alle gemeinsam zu ,,CRAM“, einem Rettungs- und Forschungszentrum für invasive Spezies. Bevor wir uns die Tiere anschauten, machten wir verschiedene Experimente zum Thema Klimawandel und wie dieser auch die Unterwasserwelt verändert. Nach der Mittagspause wurde Müll am Strand für ein Kunstprojekt gesammelt und obwohl wir die einzigen am Strand waren, hatten wir am Ende mehrere Säcke voll mit Plastik und anderem Müll.

Am Dienstag arbeiteten wir den ganzen Tag zusammen an den Präsentationen, mit Hilfe von iPads, die uns die Schule zur Verfügung stellte. Zwischendurch gab es eine bewegende Präsentation eines Vertreters der NGO "Open Arms", welche selbstständig Flüchtlinge rettet, die die gefährliche Fluchtroute über das Mittelmeer nehmen. Der Vortrag hat uns alle sehr berührt.

Am Mittwoch war in Barcelona, genau wie in Deutschland, Tag der Arbeit und somit hatten alle frei. Dennoch trafen sich alle für eine Führung durch das historische Hospital Sant Pau und einer anschließenden Tour durch das Stadtzentrum.

Am Donnerstag wurden die gemeinsamen Präsentationen den anderen Gruppen vorgestellt. Als nächstes ging es darum, das Endprodukt, einen zusammenfassenden Film, zu erstellen. Zwischendurch gab es noch ein Sportprogramm, das von den spanischen Sportlehrern geleitet wurde.

Freitag war dann auch schon der letzte Tag in der Schule Palcam. Die Videos wurden zuende geschnitten und auch das Kunstprojekt, Bilder und Collagen aus dem gesammelten Plastik, wurde fertig gestellt. Mittags besuchten alle die Sagrada Familia und nachdem die Videos zu den einzelnen Themen zusammengefügt wurden, sahen wir uns gemeinsam unser Endprodukt an. Dies war dann auch schon das Ende der Projektarbeit einer tollen Woche in Barcelona.

Von verlorenem Gepäck und tollen Erlebnissen (von Johanna)

Die Barcelona-Reise begann für uns, und vor allem für Bela (S2), mit einem Schreck am Flughafen: als das Gepäckband schon leer war und wir anderen mit unseren Koffern darauf warteten, unsere Gastfamilien kennenzulernen, hatte Bela seinen Koffer immer noch nicht bekommen. Wie sich kurz später herausstellte, war dieser in Düsseldorf gelandet, anstatt mit uns nach Barcelona zu fliegen. Aber auch ohne Belas Koffer wurden wir sehr herzlich in Empfang genommen, und diese Herzlichkeit zog sich durch die gesamte Woche.

Die Familien waren sehr offen und gastfreundlich, und auch wenn man sich an die späten Essenszeiten erst gewöhnen musste, haben wir uns alle sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Unser 7-tägiger Aufenthalt verging wie im Flug, was daran liegen könnte, dass wir jeden Tag von morgens bis abends volles Programm hatten. Die spanischen Gastschüler waren untereinander ebenfalls sehr gut befreundet, weshalb wir jeden Tag viel als Gruppe gemacht haben. Wir sind im Mittelmeer baden gegangen, haben die besten Churros der Stadt gegessen und wurden von unseren Austauschschülern zu den besten Winkeln der Stadt gelotst. In der Innenstadt von Barcelona konnte Bela sich auch mit dem von Frau von Seth zur Verfügung gestelltem Geld Kleidung kaufen und es war gar nicht mehr so schlimm, dass sein Koffer erst am Mittwoch ankam.

Ein absolutes Highlight war der Bunkers del Carmel – ein Aussichtspunkt auf einem Berg, von dem aus man die gesamte Stadt bis zum Meer überblicken konnte. Insgesamt war es eine perfekte Mischung aus der wuseligen aber wunderschönen Innenstadt von Barcelona, den Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten wie der Sagrada Familia und Entspannung am Strand oder im Park.

Als wir am darauffolgenden Sonntag am Flughafen standen, war es schwer zu glauben, dass wir uns alle erst seit einer Woche kennen. Wir haben so viel miteinander erlebt, gelacht und diskutiert, dass der Abschied nicht leicht war, und sich alle auf ein Wiedersehen in Hamburg im Frühjahr 2020 freuen!

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