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Jugend debattiert 2018

Jugend debattiert 2018

Erfahrungsbericht unseres Schul-und Regionalsiegers

Geschrieben von Lucas Funcke am Montag, 02. April 2018

Nun ist Jugend debattiert 2018 Geschichte und es ist Zeit, ein Resümee zu ziehen. Dieses Jahr habe ich das erste Mal am Wettbewerb teilgenommen und hatte die Chance, an 4 von 5 möglichen Wettbewerbsrunden für das Gymnasium Altona und später für den Verbund "Große Freiheit" in der Altersklasse II teilzunehmen. Angefangen hat alles mit der Qualifikation für den Schulwettbewerb und geendet hat es mit der Urkunden-Übergabe von Carola Veit, der Bürgerschaftspräsidentin, für den 9. Platz beim Landesfinale im Rathaus.

Die Debatten sind mit aufwendiger Vorbereitung und viel Aufregung verbunden. Der schönste Moment ist die Verlesung der Finalisten. Dann ist klar, dass es weitergeht und dass eine Finaldebatte vor großem Publikum ansteht. Diese Debatte ist gleichzeitig am stressigsten, denn dann ist das Weiterkommen zum Greifen nahe, aber noch lange nicht sicher. Da es in der Finaldebatte nur um die Platzierung geht, ist diese qualitativ häufig nicht so gut wie einige Vorrunden. Auffällig ist, dass in den höheren Runden viele Teilnehmer eine Partei-Zugehörigkeit zu haben scheinen. Nicht mit allen Teilnehmern ist eine nicht auf Debattenthemen basierende Unterhaltung möglich. Das zeigt, wie stark sich einige mit diesem Wettbewerb identifizieren. Gerade in der Altersklasse II gibt es sehr viele mögliche Teilnehmer und so liegt die Wahrscheinlichkeit eines Regionalsieges bei 0,06%. Auf diesen Ebenen sind alle Teilnehmer gute Debattanten und so sind die Jury-Entscheidungen sehr knapp und teilweise auch debattierbar. Für das Weiterkommen gehört auch das Glück dazu, an einer überdurchschnittlich guten Debatte teilzunehmen.
Trotzdem kann ich jedem die Teilnahme an diesem Wettbewerb empfehlen. Sie hilft nicht nur, dem Schulalltag zu entfliehen, sondern motiviert auch für die letzten Klausuren. Letztendlich hilft sie auch, sich in Fächern wie Deutsch und Geschichte schriftlich und in allen Fächern mündlich gut auszudrücken. Auch für Assessmentcenter in Bewerbungsverfahren kann bei Jugend debattiert viel gelernt werden. Alumni erzählten mir, dass die Struktur einer Eröffnungsrede sogar im Studium das Schreiben von Hausarbeiten erleichtert.
Ohne das Coaching von Herrn Stinsmeier, Frau Pilscheur und Henri Breloer wäre meine erfolgreiche Teilnahme niemals möglich gewesen. Außerdem hat mich der Unterricht von Frau Wiese und Frau Wiedemann über Jahre an die Debatte und Rhetorik herangeführt. Es war auch wichtig, dass die Schulleitung das Nachschreiben von Vorabi-Klausuren ermöglicht hat, denn durch den Wettbewerb und das Siegertraining habe ich fast zwei Wochen Unterricht im 4. Semester verpasst.
Ich wünsche allen zukünftigen Schulsiegern des Gymnasium Altona eine gute Jury und das richtige Argument zur richtigen Zeit.

gruppe2

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