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Und was sonst noch so los war auf der Erasmus+ Reise in Putignano

Und was sonst noch so los war auf der Erasmus+ Reise in Putignano

Geschrieben von Katja, Laura, Mike und Nelly am Donnerstag, 30. März 2017

Der erste Tag:

Als ich an meinem ersten Tag in Italien aufwachte, wusste ich noch nicht, dass ich tatsächlich falsch geschlafen hatte. Ich lag zwischen Laken, erst unbekannter dünner Decke und richtiger Decke, dabei hatte ich nicht gewusst, dass die dünne Decke die Funktion eines Bettbezuges hatte. Ich lag sozusagen im Bettbezug mit der Decke. Das hatte ich beim Frühstück erfahren. Meine Gastschwester hatte in der Nacht nach mir gesehen.

Zum Glück waren wir alleine, dass wäre sonst ein bisschen peinlich gewesen. Auch wenn die Eltern kein Englisch verstehen konnten, wie viele in Putignano.

Ich wollte nach dem Aufstehen duschen, allerdings wurde das Wasser nicht wärmer. Schon am Vortag musste ich mit kaltem Wasser die Hände waschen und hatte gehofft, dass sich die Temperatur bis zum nächsten Tag noch verändern würde. Als ich das Ausprobieren aufgab, überwand ich mich und traute mich nachzufragen. Es war kein langer Satz und meine Gastschwester schien zu verstehen, wenn auch ihr Gesichtsausdruck etwas Verwunderung zeigte. Als sie dann in die Küche ging und den Küchenschrank öffnete, war auch ich verwirrt. Sie gab mir einen Messbecher und ich wartete auf eine Erklärung, die nicht folgte. Für einen kurzen Moment dachte ich, in Italien brauchten die Menschen so etwas, um das Wasser zu erwärmen, dann begriff ich. Und konnte mein Lachen nicht zurück halten. Sie hatte mich einfach falsch verstanden. Nach der Aufklärung schien sie erleichtert und wir mussten beide lachen. Was sie von mir gedacht haben musste. Die Lösung des Problems war warten. Klar, hatte ich das schon versucht, aber ich musste noch etwas länger warten.

Gleich zwei Ereignisse an einem Morgen.

Katja Kant, Klasse 10a

In Italien hatten wir außer den Workshops und Ausflügen noch viel Freizeit. Während wir in der Schule waren, hatten wir eine zweistündige Pause, in der Zeit bin ich mit meiner Gastschwester kurz nach Hause gegangen. Dort haben wir etwas gegessen und sind dann meistens noch zusammen zu ihrer Fahrschule gegangen. Nach der Schule sind wir wieder zurück nach Hause gegangen und haben wieder etwas gegessen :D. Nachmittags haben wir uns eher ausgeruht, denn abends haben wir uns noch zusammen mit ihren Freunden getroffen. Mit denen sind wir dann öfters Essen oder in die Stadt gegangen und da es gerade Karnevalwoche war, war abends immer viel los. In der Stadt gab es immer viele Partys, Bars und gute Laune, also haben wir auch dort unsere Zeit verbracht und sind dann meistens zwischen 12.00 und 1.00 wieder nach Hause gegangen.

Ich finde, dass das Erasmus+ Projekt eine sehr gute Erfahrung war. Ich habe viele neue Leute aus verschiedenen Ländern kennengelernt und ich würde an solch einem Projekt auf jeden Fall noch einmal teilnehmen.

Laura Behrens, Klasse 10

Als ich in Italien war, hat mir Vieles gut gefallen. Eine Sache, die mir besonders gefallen hat, war das Essen mit der Familie am Sonntag.

Wir, meine Gastschwester, ihr Bruder, ihre Eltern und ich, sind zu ihren Großeltern gefahren, bei denen auch schon ihre Tante, ihre Onkel und deren zwei Töchter waren. Wir haben an einem langen Tisch in der Küche gesessen und die verschiedenen Gänge genossen. Alle haben miteinander geredet. Es gab viel zum Lachen und manchmal kleine Sticheleien.

Es war sehr temperamentvoll.

Spätestens als alle mitgebrachten Crêpes und das italienische extra zum Karneval gemachte Gebäck ausgepackt war, waren alle sehr glücklich.

Ich habe mich mit allen gut verstanden und war sehr glücklich darüber, dass sie mich so selbstverständlich in ihr Familienleben mit einbezogen haben.

Ich bin sehr froh, viele tolle Erfahrungen wie diese gemacht zu haben.

Nelly Erzepky, Klasse 8c

An unserem letzten Tag waren wir am Meer in Polignano a Mare. 
Dort gab es eine Bucht mit großen Felsen und cremefarbenen, zusammengewürfelten Häusern. Zuerst haben wir von einer Plattform aus auf das offene Meer geschaut, dann sind wir nach unten in die Bucht gelaufen, wo das Wasser türkis blau glitzerte. Natürlich haben wir alle gleich unsere Schuhe ausgezogen und sind mit den Füßen ins eiskalte Wasser gegangen. Die Sonne schien vom Himmel und tauchte alles in ein wunderschönes Licht. In dem Moment hatte ich das Gefühl, als wäre Sommer und alles war perfekt. 
Meine Gastschwester hatte mir erzählt, dass sie mit ihren Freunden im Sommer sehr oft nach Polignano zum Baden fahren würde, da habe ich sie schon ein wenig beneidet. 
Ich würde sehr gerne mal wieder dort hin, weil ich den Ort sehr schön und paradiesisch in Erinnerung behalten habe.
Die Rückreise nach Putignano mit dem Bus war auch sehr entspannt und abends sind wir dann alle noch zum Karneval gegangen. Das war wirklich ein schöner Abschluss der Reise. 

Mieke Bodendieck, Klasse 8c

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