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Unser Aktionstag für Toleranz und Vielfalt

Unser Aktionstag für Toleranz und Vielfalt

Geschrieben von Siri und Jonas, S2 (PGW-Profil Stl) am Mittwoch, 29. März 2017

Am 27.3. hat sich die ganze Schule mit den Themen Toleranz, Rassismus, Faschismus und Menschenrechte beschäftigt. In den ersten beiden Stunden hat sich unser Kurs zusammengesetzt und darüber diskutiert, was diese oben genannten Begriffe bedeuten und wo sie uns begegnen. Dabei ist zum Einen aufgefallen, wie aktuell z.B. die Themen Rassismus und Diskriminierung sind, zum Anderen, wie offensiv wir diese Themen täglich verdrängen.

Auch an unserer Schule gibt es vereinzelte Fälle von Homophobie. Es wurden Sätze gesagt wie: „Wenn meine Schwester lesbisch wäre, würde ich es ihr austreiben.“ An solchen Beispielen sieht man, wie wichtig es ist, an Schulen über solche Themen aufzuklären, um den Horizont der Schülerinnen und Schüler zu erweitern.

In der dritten und vierten Stunde kam eine Referentin der Stiftung :do zu uns, sie hat uns eine Dokumentation eines tunesischen Regisseurs gezeigt. Hier ging es um den Leidensweg und den Kampf für Freiheit von Geflüchteten, die unter unmenschlichen Bedingungen leben mussten bzw. noch leben und in Europa auf ein besseres Leben hoffen. Der Film hat eindrucksvoll gezeigt, welche Schmerzen sie ertragen haben und wie dieser Schmerz immer noch in den Auffanglagern in Europa anhält. Aus diesen Gründen haben sie den Freedom March von Straßburg nach Brüssel zum EU Parlament organisiert und alle Grenzen symbolisch fallen lassen. Aber vor dem EU Parlament bekamen die Aktivisten die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Auch hier wird deutlich wie ignorant und verschlossen sich die Politik beim Thema Geflüchtete präsentiert.

Bei einem solchen politischen Standard wird klar, dass man ein klares Zeichen für Toleranz und Menschenrechte setzen muss und dass keinem Menschen das Recht auf Freiheit und Asyl zu verwehren ist.

Die Band Enormverdadles unterstützte unseren Aktionstag mit einem Konzert in der Aula, bei dem u.a. "Texte gegen Rechts" vorgetragen wurden.

Ganz zum Schluss sollten die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe Wünsche für eine tolerantere und bessere Welt aufschreiben, die dann an Luftballons gebunden wurden. Anschließend wurden alle Ballons gleichzeitig losgelassen und der Himmel war für einen kurzen Moment bunt und farbenfroh...

Deshalb stehen wir als Schule auf für eine Welt ohne Menschenverachtung!

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