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Die Geschichte des Meeres hautnah erleben

Exkursion der 7a ins Maritime Museum

Geschrieben von Jan, 7a am Dienstag, 22. November 2016

Wir, die Klasse 7a am Gymnasium Altona, machten am 2.11.2016 eine spannende Exkursion ins Maritime Museum.

Das Museum ist in einem großen ehemaligen Speicher angelegt, welcher ein Prachtstück der beeindruckenden, historischen Speicherstadt in Hamburg ist.

Erst 2008 wurde das eindrucksvolle, neunstöckige Museum eröffnet. Die große Sammlung besteht hauptsächlich aus Privatstücken eines Hamburger Millionärs und Sammlers, der seine Stücke zur Ausstellung der Stadt Hamburg zur Verfügung stellte.

Mit einer Führerin haben wir die beide Stockwerke erkundet und dabei vor allem vieles über Entdecker, Hilfsmittel an Bord, Kommunikation zu anderen Schiffen und zum Land, Wikinger und das für seine Tücke berühmte Kap Horn erfahren. Auf dieser Führung fand ich vor allem die Kommunikation interessant, welche z.B. über verschiedene Flaggen und Brieftauben möglich war. 

Für jeden Buchstaben gibt es eine bestimmte Haltung, die man dann mit zwei Flaggen einnimmt, sich an eine bestimmte Stelle des Bootes stellt und einem anderen Schiff Botschaften übermittelt. Wenn man Kontakt mit Zuhause aufnehmen möchte, ist dies weit weniger einfach, man kann Brieftauben verwenden.

Im zweiten Weltkrieg war dieser  Kommunikationsweg besonders beliebt. Eine Taube fliegt zwar immer zielstrebig zu ihrer Heimat, jedoch ist es ungewiss, ob sie tatsächlich dort ankommt und wann.

Auch die Entdecker waren spannend, insgesamt waren es acht Entdecker. Hauptsächlich Europäer, aber es gab auch einen Chinesen namens Zheng He. Er hatte eine gewaltige Flotte mit 30.000 Mann und Boote mit 9 Masten.

Selbst „Die Odyssee“, welche wir im Unterricht gelesen haben, wurde in dem Vortrag erwähnt, darüber hatten wir glücklicherweise viel Hintergrundwissen. Auch eine Verbindung zum Unterricht stellten die vielen Bilder des Meeres dar, da wir uns in Kunst ebenfalls ausführlich mit dem Thema Meer befasst haben. Ein weiterer Grund, weshalb wir Gäste des Maritimen Museums waren, ist, dass wir im Deutschunterricht den abenteuerlichen Seefahrerroman „Die Schatzinsel“ gelesen  haben.

Insgesamt war der Ausflug relativ lehrreich und interessant. Jedenfalls kann man sich sicher sein, dass beim Thema Meer uns so schnell keiner das Wasser reichen wird

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