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JUGEND DEBATTIERT: SCHULFINALE 2018
David Grolle bei der Finaldebatte der neunten Klassen (Foto: Justus Arndt)

JUGEND DEBATTIERT: SCHULFINALE 2018

Geschrieben von Text: Frieda Quäckber -Bilder: Justus Arndt am Montag, 29. Januar 2018

Am Montag, den 22. Januar 2018, traten Schüler und Schülerinnen aus der neunten Klasse sowie aus der Oberstufe, nach Altersstufen getrennt, im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend debattiert” in einer Reihe von Debatten gegeneinander an.

„Jugend debattiert” ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem Schüler von Schulen aus ganz Deutschland auf verschiedenen Ebenen in Debatten gegeneinander antreten, bis am Ende aus dem Bundesfinale der Sieger hervorgeht. Der Schulsieg, um den es an diesem Tag ging, ist der erste Schritt auf dem Weg von „Jugend debattiert”. Unsere Schulsieger werden für unsere Schule im Regionalwettbewerb gegen die Sieger anderer Schulen antreten und haben dort die Chance, sich für den Landeswettbewerb zu qualifizieren.

Der Tag begann um 8 Uhr in der Aula mit einer Ansprache von Herrn Grübel, der nochmal daran erinnerte, worum genau es bei „Jugend debattiert” eigentlich geht, und warum es sich lohnt teilzunehmen. Das Lernen zu debattieren sei deshalb wichtig, da diese Art zu diskutieren heutzutage selten noch angewendet werde und es leider oftmals darum gehe, wer am lautesten schreit und nicht, dass man sich Mühe gibt, auf die anderen einzugehen.

Wie auch auf der Website von „Jugend debattiert” (https://www.jugend-debattiert.de) passend formuliert ist, “Gute Debatten sind eine Voraussetzung lebendiger Demokratie und eines gelingenden Zusammenlebens in unserer vielfältigen Gesellschaft.” Mit diesen motivierenden Worten ging es dann los; es fanden zwei Debatten statt, die jeweils in mehreren Gruppen in verschiedenen Räumen parallel zueinander abliefen. Anwesend waren stets die vier Debattanten, vier Jurymitglieder, ein Zeitwächter und einige Zuschauer.

Debatten haben klare Regeln, die genau eingehalten werden müssen, worauf bei uns die Jury sowie auch der Zeitwächter achteten. Eine Debatte besteht immer aus drei Teilen: einer Eröffnungsrunde in der jeder Debattant in einer kurzen Rede die Streitfrage auf seine Position bezogen beantwortet, anschließend der Freien Aussprache, bei der neue Argumente eingebracht werden können und auf Gegenargumente eingegangen werden kann. Abschließend wird die Debatte durch eine Schlussrede beendet, in der jeder Debattant die Streitfrage erneut beantwortet, dieses Mal in Bezug auf die Argumente die genannt wurden.

Während über die unterschiedlichsten spannenden Fragen debattiert wurde, wie zum Beispiel: „Sollen Klassenarbeiten anonymisiert geschrieben werden?” oder „Sollen an unserer Schule ausschließlich Tablets an Stelle von Büchern eingesetzt werden?”, passten die Jurymitglieder gut auf, um den Debattanten anschließend ein hilfreiches Feedback zu geben und sie fair bewerten zu können. Die Aufgabe der Zeitwächter war es, darauf zu achten, dass die Zeitangaben für die einzelnen Phasen eingehalten wurden und den Debattanten per Glocke Bescheid zu geben, wenn das Zeitlimit erreicht wurde.

Die Debatten verliefen allgemein auf sehr hohem Niveau, und das durch die Jury vergebene Feedback, war stets positiv. Zwischen den einzelnen Debatten gab es Pausen, in denen man sich am Büffet in der Aula bedienen durfte. Dieses war großzügig vom Saftladen bereitgestellt und vom Catering-Team organisiert worden.

Nachdem alle Debatten geführt wurden, konnten die Finalisten mit Hilfe eines Punktesystems ermittelt werden. Durch die Jury wurde basierend auf der Leistung eine bestimmte Punktzahl an jeden Debattanten vergeben, dabei wird besonders auf Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit geachtet. Die vier Debattanten die die höchsten Punktezahlen erreicht hatten, qualifizierten sich somit für das Finale. Dazu gehörten, in der Altersstufe 1: Nico Rust, Kai Ludewig, Anneke Petersen und David Grolle. In der Altersstufe 2 waren es Lukas Funke, Lilu Debler, Moritz Rübner und Henri Breloer.

Nachdem die Finalisten von Herrn Stinsmeier ausgerufen wurden, fanden zwei finale Debatten der Sieger der zwei Altersstufen statt. Die Finalisten der neunten Klasse debattierten über die Streitfrage „Soll im Sportunterricht auf Notengebung verzichtet werden?”, während die Finalisten aus der Oberstufe sich die Frage stellten, ob Radschnellwege in Hamburg weiter ausgebaut werden sollen. Nach zwei interessanten letzten Debatten stieg die Spannung, während die Jury sich ein letztes Mal zur Besprechung zurückzog.

Als dann die Entscheidung endlich feststand, versammelten sich alle in der Aula und die Sieger, Henri Breloer aus der S1 und David Grolle aus der 9b, wurden verkündet. Nachdem alle Teilnehmer mit ihren Urkunden und Preisen präsentiert wurden, gab es noch eine Ansprache von Paula Widowski, einer Schülerin unserer Schule, die letztes Jahr eine der Finalistinnen des Landeswettbewerbs war. Sie erzählte von ihren persönlichen Erfahrungen bei „Jugend debattiert” und gab unseren Schulgewinnern somit einen guten Einblick in das, was sie noch erwartet. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einigen Worten vom Organisator Herr Stinsmeier.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag und wir bedanken uns bei den Organisatoren, Debattanten, Jurymitgliedern, Caterern, dem Saftladen und allen die da waren.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und wünschen unseren Schulsiegern viel Erfolg in der nächsten Runde!

Text von Frieda Quäckber - Bilder von Justus Arndt

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