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Schulentscheid 2019: „Jugend Debattiert“

Schulentscheid 2019: „Jugend Debattiert“

Geschrieben von Betül Yildirim + Ivo Liebert am Sonntag, 27. Januar 2019

Am Dienstag, den 22.1.2019 war es endlich wieder so weit:  Der mittlerweile bundesweit bekannte Schulwettbewerb "Jugend Debattiert" ging auch bei uns am Gymnasium Altona in die nächste Runde. Dabei wird dieses Event immer durch eine ganz besondere Atmosphäre geprägt und auch dieses Mal sollte es ein interessanter und spannender Tag werden. 

Am Tag der großen Debatten werden in der Aula Rednerpulte und Banner aufgebaut, alle Beteiligten bekommen ihre Namensschilder der ihr entsprechenden Gruppe und dann geht es auch schon los. Gespannt wartet eine mit Schülern und Schülerinnen der Jahrgänge 9,11 und 12 prall gefüllte Aula auf die Debatten, in denen sich ihre Mitschüler in wenigen Minuten messen werden.

Herr Grübel eröffnete auch diesmal die Wort-Duelle mit einer kurzen Rede und Herr Stinsmeier und Frau Schmidt - beide hatten diesen Tag  professionell vorbereitet und bis ins Kleinste organisiert - wiesen nun alle Debattantinnen und Debattanten, Jurorinnen und Juororen in das genaue Procedere ein. 

Die Teilnehmer debattierten in den ihnen zugeteilten Altersklassen: Jahrgang 9 für sich, sowie die Jahrgänge 11 und 12 zusammen. Die jeweiligen Debattanten und Debattantinnen messen sich in 2 Vorrunden, verteilt auf 6 Räume, immer jeweils 2 auf der Pro und 2 auf der Contra Seite.

Eine Debatte bei Jugend Debattiert besteht grundsätzlich aus drei Teilen. In der "Eröffnungsrunde" beantwortet jeder Teilnehmer die Streitfrage aus seiner Sicht. Die dann folgende "Freie Aussprache" dauert zwölf Minuten. Die hier vorgebrachten Argumente werden im Wechsel von Pro und Contra ergänzt, präzisiert, sortiert und abgewogen. In der "Schlussrunde" hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die Streitfrage ein zweites Mal zu beantworten, diesmal aber im Lichte der bis dahin geführten Aussprache.

Zur Debatte stehen bei Jugend Debattiert Fragen, die alle etwas angehen. Diskutiert wurde über verschiedene ökologische, soziale, politische und gesellschaftliche Themen, wie zum Beispiel ein mögliches Feuerwerksverbot, Fahrradhelmpflicht oder aber, ob dauerhaft eine Deutschlandfahne vor der Schule gehisst werden sollte. Es geht darum, wer die besten Argumente liefert und die Juroren am Besten von seinen Fähigkeiten überzeugen kann.

Mit Jugend Debattiert wollen die Träger Schülerinnen und Schüler ermutigen, bei strittigen Fragen in fairen und sachlichen Debatten um das beste Argument zu ringen. Die Themen des Wettbewerbs führen die Schülerinnen und Schüler an Politik heran und motivieren sie zum demokratischen Handeln. Zugleich bietet das Debattieren kommunikativ orientierte Sprachförderung und Persönlichkeitsbildung.

Die Debatten verliefen größtenteils äußerst sachlich, teilweise mit Verlust des roten Fadens, aber generell sehr ordentlich strukturiert und mit klaren Zielen. Am Ende konnten jedoch aus beiden Altersklassen immer nur vier Finalisten gewählt werden, von denen jeweils zwei die Chance hatten, für den Regionalverbundwettbewerb qualifiziert zu werden.

Im Finale der Jahrgänge 11 und 12 war dann auch Herr Grübel Mitglied der Jury und für die Bewertung dieser SchülerInnen zuständig. Nachdem sich die Juroren zurückgezogen hatten, um sich zu beraten, gaben sie die vier Teilnehmer für den Regionalverbundwettbewerb bekannt.

Die Sieger im Schulfinale Jugend debattiert 2019:

in der Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10): 

Charlotte Widowski (9f) und Jan Walter (9a)

Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 10 bis 12):

Miriam  Horsch (S1 KW) und Jette Bohlen (S1 MU2)

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses ausgezeichnete Schulfinale bei allen Organisatoren, Debattanten, Jurymitgliedern, dem Saftladen und den zahlreichen Schülern, die als Zuschauer erschienen sind. Wir freuen uns auf zukünftige Debatten und wünschen den Schulsiegerinnen und Schulsiegern viel Glück im Regionalfinale!

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