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Tolle Debatten beim Jugend debattiert-Schulentscheid 2020

Tolle Debatten beim Jugend debattiert-Schulentscheid 2020

Geschrieben von Francesca Lauenburg, Luzie Flint und Helena Schulte-Trux am Donnerstag, 30. Januar 2020

Am 28.01.20 fand  - wie jedes Jahr - am Gymnasium Altona der bekannte Schulwettbewerb von „Jugend debattiert“ statt. Dabei nahmen aus jeder Klasse je zwei Schüler des 9. Jahrgangs teil, die vorher von der Klasse als Klassensieger nominiert worden waren. 

Und auch die Jury bestand aus Schülern und Schülerinnen des 9. Jahrgangs, die noch in der vorangegangenen Woche extra an einer dreistündigen Ausbildung teilgenommen hatten, um an diesem besonderen Tag als Jurorin oder Juror fungieren zu können.

Der Wettbewerb wurde in der Aula von unserer Schulleiterin Frau Lindenau mit einer tollen Ansprache eröffnet. Die Organisatoren, Herr Stinsmeier, Frau Pilscheur und Herr Schmerkotte erklärten zum Anfang noch einmal den Ablauf und die Regeln des Wettbewerbs. Auch der Saftladen wurde von Frau Müllers Team in der Aula vertreten und versorgte uns glänzend mit kulinarischen Köstlichkeiten. Dann fing es an.

Zuerst fanden in verschiedenen Klassenräumen Debatten statt. Eine Debatte war mit vier Schülern besetzt. Je zwei Schüler bildeten ein Team und vertraten entweder Contra oder Pro. Beide Seiten hatten die Aufgabe, die Argumente der Gegnerseite zu entkräften. Die ausgewählten Fragen wurden vorher schon bekannt gegeben, sodass sich die Debattanten entsprechend vorbereiten konnten. Die Jury bestand aus einem Jurorenvorsitz, drei ausgebildeten Juroren, sowie einem Zeitwächter. Der Jurorenvorsitz bewertet die Debatte im Allgemeinen und gab zusätzlich noch den Debattanten eine Rückmeldung. Die übrigen drei Juroren hatten die Aufgaben, alle Debattanten zu bewerten. Der Zeitwächter hatte eine Glocke, um die Zeitlimits abzuklingeln. Der Zeitplan während der Debatten lief wie folgt ab: Für die Anfangsrede hatte jeder Debattant zwei Minuten Zeit eine besonders absprechende, interessante und überzeugende Rede zu halten, um einen ersten Einblick in das Thema und in die vertretende Position zu geben. Die Position Pro 1 beginnt, darauf folgt Contra1. Dann hält wiederum Pro 2 seine Einstiegsrede und zum Schluss ist Contra 2 an der Reihe. Danach folgt 12 Minuten lang die freie Aussprache. Dort darf jeder Debattant etwas sagen, ohne dass es eine feste Reihenfolge gibt. Nach der freien Absprache kommt die Schlussrunde. Dort fasst jeder noch einmal zusammen, was gesagt wurde und meistens wird das von der eigenen Seite stärkste Argument erneut begründet. Am Ende nimmt man Stellung, welcher Seite man sich nun anschließt. Das sollte aber meist die von Anfang an vertretene Position bleiben. Nach der Debatte und dem Applaus verlassen alle den Raum, außer die Juroren. 15 Minuten haben sie nun Zeit, sich zu beraten, ein Ranking festzulegen, sowie sich eine hilfreiche Rückmeldung vorzubereiten. Wenn die Debattanten wieder in den Raum kommen, beginnt die Rückmeldungsrunde. Bei uns wurden von der Jury für jeden der Debattanten Punkte vergeben. Diese werden auf die Schwerpunkte Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen, Überzeugungskraft und Sachkenntnis verteilt.

Die vier Debattanten, welche insgesamt mit den meisten Punkten überzeugt haben, kamen in die Finalrunde unserer Schule. Aus dem 9. Jahrgang waren Leon Karlau, Tom Spillner, Moritz Nowak und Linnea Schüler dabei. Die nun zu debattierende Frage war: „Soll die Notengebung bis einschließlich Klasse 9 aufgehoben werden“? - In diesem Finale war der ganze 9. Jahrgang mit den Lehrern anwesend und alle bekamen eine tolle und und spannende Debatte auf hohem Niveau zu sehen. Gewonnen hat im Jahrgang 9 schlussendlich Linnea Schüler (9c), da sie mit allen oben genannten Schwerpunkten die Jury überzeugt hat.

Für Linnea und den zweitplatzierten Leon Karlau (9f) sowie für die beiden Nachrücker (3. und 4. Platz) Tom Spillner (9f) und Moritz Nowack (9d) geht es jetzt weiter beim Verbundfinale. Insgesamt war es ein super Tag mit tollen Debatten und Linnea und den anderen wünschen wir viel Glück auf ihrer weiteren Debattenlaufbahn.

Fotos: Norbert Ahrens

 

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