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Das Gymnasium Altona beim Bundesfinale von

Das Gymnasium Altona beim Bundesfinale von "Jugend debattiert" in Berlin

Geschrieben von Schülerinnen aus der 9b am Sonntag, 02. Juli 2017

Die 9b durfte die Finalisten des Landeswettbewerbs Hamburg, Paula Widowski (Altersstufe 1) und Jonas Niehaus (Altersstufe 2) vom Gymnasium Altona, zum Bundeswettbewerb von "Jugend debattiert" in Berlin begleiten.
Am 15. Juni kamen die Debattanten, sowie deren Familie und die  Klasse am Berliner Hauptbahnhof an. Von dort fuhren die Debattanten zum NH-Hotel und die Klasse startete einen Rundgang durch Berlin.

Zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten hielten die Schüler Präsentationen und leiteten Spiele.  Als die Klasse dann spät abends bei ihrem Hostel angekommen war, waren alle wegen des guten Wetters, dem schweren Gepäck und den langen Fußwegen sehr erschöpft. 
Dass die Zimmer dann im achten Stock waren, war erstmal eine unschöne Überraschung und auch mit der Hygiene in einigen Zimmern gab es Probleme.
Beim gemeinsamen Grillen konnten sich dann aber alle wieder gut stärken und danach noch eigenständig Berlin erkunden.
Im Hostel wurden noch bis spät in die Nacht Gemeinschaftsspiele gespielt und geredet, deshalb waren die meisten Schüler auch beim Frühstück und beim Aufbruch zum NH-Hotel um 8.30 Uhr noch etwas müde.
Dort feuerte die 9b Paula Widowski bei ihrer ersten Debatte zur Frage: "Sollen Haschisch und Marihuana auch in Deutschland legalisiert werden?"  trotz alledem voller Leidenschaft an.
Nach einer kurzen Pause mit Snacks wurde den Debattanten eine Rückmeldung von den Juroren gegeben. Paula Widowski hat ihre Proseite überzeugend vertreten. 
Als nächstes hat die 9b Jonas Niehaus, auf der Contraseite, bei der Debatte zur Frage: "Soll in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden?" zugehört. Währenddessen hat Paula sich auf ihre nächste Debatte vorbereitet.
Nach der Rückmeldung gab es eine längere Pause, in welcher man mittagessen konnte. Danach hörte die 9b der Debatte zum Thema: "Soll die Wiederwahl des Bundeskanzlers in Deutschland begrenzt werden?" gespannt zu. Paula vertrat hier die Contraseite.
Nach der Rückmeldung debattierte Jonas zum Verbot von „Social Bots in Sozialen Medien“. Obwohl er eine Position vertreten musste, die nicht seiner Meinung entsprach, schlug er sich gut. 
In der Pause danach zeigte Paula einigen Schülern ihr Hotelzimmer. Die letzten Debatten für diesen Tag waren beendet.
Nachdem mit einer Art Spiel die Finalisten dann bekannt gegeben wurden, musste der Großteil der 9b bereits zurück nach Hamburg reisen.
Zwei von uns durften als Paulas Unterstützung noch länger bleiben.
Dass sowohl Paula als auch Jonas es nicht ins Finale geschafft hatten, hatte den Vorteil, dass wir zusammen mit Paula, ihrer Familie und Frau Pilscheur im Restaurant Josty am Potsdamer Platz Paulas Teilnahme feiern und noch Andenken kaufen konnten.
Am nächsten Tag haben wir uns alle in der Urania getroffen. Ungewollt haben wir uns durch einen Hintereingang reingeschmuggelt (wir hatten aber Eintrittstickets), doch letztendlich konnten wir dem Finale zuhören.
Die Frage für die Altersstufe 1 war: "Sollte für Minderjährige der Besuch von Lasertagarenen verboten werden?".
Pro 1 wurde von Emerenz Fuchs aus Bayern vertreten, Pro 2 von Helen Schröder aus Berlin, Contra 1 von Nikita Peck aus Mecklenburg und Contra 2 von Sahra Lange aus Sachsen.
Pro 1 meinte, ein Verbot würde mehr erreichen als Prävention. Pro 2 war auch der Meinung, Prävention würde nur im Einzelfall funktionieren und betonte vor allem den Jugendschutz. Contra dagegen hielt Prävention für die richtige Lösung. Contra 1 war besonders wichtig, dass man den Umgang damit lernen müsste. Contra 2 hielt außerdem die Altersgrenze für unbegründet, da man schon vorher in Kontakt mit Lasertags kommen sollte, um zu lernen, wie man damit umgeht, ohne sich negativ beeinflussen zu lassen.
In der Pause, in welcher sich die Jury beraten hat, wurde das Publikum nach seiner Meinung gefragt und jeder konnte eine Pro- oder eine Contrakarte hochhalten.
Außerdem sorgten noch die Gewinner von "Jugend musiziert" für Musik.
Danach wurde die Platzierung bekannt gegeben: Nikita Peck bekam den 4. Platz,  Helen Schroeder den 3. Platz und  Emerenz Fuchs den 2. Platz. Somit ist die Siegerin von "Jugend debattiert" 2017 (Alterdgruppe 1) Sahra Lange geworden.

 In der Altersgruppe 2 debattierten die Finalisten über die Frage, ob für Mehrfachstaatsangehörige die Optionspflicht wieder eingeführt werden soll. Pro 1 vertrat Till Koch aus Niedersachsen, Pro 2 Manyedi Lieck aus Berlin, Contra 1 Dennis Beltchikov und Contra 2 Kim Ariane Schmidtchen.

Nach überzeugenden Argumenten seitens der Finalisten zog sich die Jury zu einer Beratung zurück. Währenddessen bekamen wir von den Bundessiegern von "Jugend musiziert" eine musikalische Darbietung, der wir uns genußvoll hingaben. Nach konstruktiver Kritik an den Finalisten seitens der Jury wurde Dennis Beltchikov aus Bremen, der die Contra-Position vertrat,  als Gewinner bekannt gegeben.

Am Ende wurden alle 64 LandessiegerInnen für ein gemeinsames Foto auf die Bühne gebeten. Dank Paula W. hat die 9b eine schöne und spannende Zeit in Berlin verbracht.

Fotos privat:

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