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Jugend debattiert 2

Jugend debattiert 2

Das Regionalfinale in Altona

Geschrieben von Ece Demirel (S4) am Donnerstag, 19. Februar 2015

Längst gilt debattieren nicht mehr als uncool unter Jugendlichen. Im Gegenteil, der in ganz Deutschland ausgerichtete Schülerwettbewerb „Jugend debattiert“ hat dem Austausch von Argumenten eine ganz neue Dimension eröffnet. Auch an Altonas Schulen wurde so manche Unterrichtsstunde für die Vorbereitung und Übung von Debatten verwendet. Am Mittwoch, dem 18.02.15, war es schließlich wieder soweit und das Regionalfinale des Bezirks Altona stand vor der Tür. 

Das Gymnasium Bondenwald öffnete seine Türen für diesem Anlass. Pünktlich um acht Uhr wurden die Einteilungen für die Debattanten, Juroren sowie Zeitwächter bekanntgegeben und schon ging es los. Dieses Jahr war es an Lukas Lübberstedt, Kubilay Kilic, Rika Gottburg (9. Klasse), Corinna Zeuch sowie Chiara Tummeley (S4), das Gymnasium Altona zu vertreten. Soll ein Umweltpfand für Mobiltelefone eingeführt werden oder sollen in Deutschland Gigaliner für den öffentlichen Verkehr zugelassen werden? Mit diesen Fragstellungen beschäftigten sich die Schüler unter anderem dieses Jahr. Das Niveau der einzelnen Debatten ging weit auseinander. So manche Diskussion drehte sich ständig im Kreis und bei anderen konnte man sich gar nicht entscheiden, welche Seite denn nun überzeugender argumentiert hatte. Zwischendurch gab es auch immer mal kleine Pausen, um wieder ein wenig Kraft zu tanken. Zur Stärkung wurde freundlicherweise ein kleines Büffet mit belegten Brötchen sowie warmen Getränken vom Gastgeber aufgestellt.

Um 11.30 Uhr kam es zur Bekanntgabe der Finalisten von den Qualifikationsrunden. Aus der Sekundarstufe 1 schafften es Marvin Bock (Albrecht Thaer Gymnasium), Nils Michalke (Goethe-Gymnasium), Julian Westphal (Gymnasium Bondenwald) und Zoe Weizmüller (Gymnasium Heidberg). In der Sekundarstufe 2 ging es für Chiara Tummeley (Gymnasium Altona), Torge Urbanski (Albrecht Thaer Gymnasium), Omar Hakimi und Lina Ambors (beide Gymnasium Heidberg) eine Runde weiter.  Den Finalisten wurde eine kurze Vorbereitungszeit für die letzte Runde gewährt und anschließend versammelten sich alle in der Aula. Dem ein oder anderen war die Nervosität, vor so einem großen Publikum zu reden, sichtlich anzumerken Beide Wortgefechte boten viel Zündstoff und vor allem die zweite Finaldebatte mit dem Thema „Sollen in Hamburg mehr Flüchtlinge aufgenommen werden?“ gab viele Anknüpfungspunkte her, so dass man das Gefühl hatte, die 12 min für die freie Aussprache würden bei langem nicht ausreichen.

Alles in allem verging die Zeit wie im Fluge an diesem Tag. Am Ende bekamen alle Teilnehmer noch eine Urkunde und Chiara hatte es sogar auf den zweiten Platz geschafft. Somit gibt es auch bei der nächsten Runde im Rathaus von Hamburg ein Wiedersehen mit dem Gymnasium Altona.

Anmerkung der Redaktion: Wir drücken Chiara für das Landesfinale die Daumen und wünschen ihr viel Glück, gute Diskussionsthemen und spannende Debatten!

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