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Ganztag: Neues von der Bienen-AG

Ganztag: Neues von der Bienen-AG

Im April kommt der Imker ins Schwärmen

Geschrieben von Maxim Weber, Kursleiter am Mittwoch, 22. April 2015

Liebe Eltern,

wundern Sie sich nicht, wenn Sie am frühen Montagnachmittag Schüler in Schutzanzügen an der Bleickenallee laufen sehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um die Teilnehmer an unserer Bienen-AG, die unseren ersten Bienenstock am benachbarten Friedhof aufsuchen.

Jetzt im April beginnt die Natur in voller Intensität zu blühen, viele Massentrachten wie Kirsche, Apfel, Ahorn, Weißdorn oder Löwenzahn bieten den Bienen ein reichhaltiges Angebot an Pollen und Nektar. Das gibt Anlass, den Bienenstock um eine Etage (den Honigraum) zu erweitern, damit die Immen genügend Platz haben, den frisch eingetragenen Nektar zu lagern und zu verarbeiten. Die Temperaturen steigen jetzt stetig, es wird immer wärmer und die Königin legt im April Eier wie am Fließband (1500 Eier pro Tag sind keine Seltenheit bei gutem Wetter ).

21 Tage später schlüpfen die Bienen aus ihren Zellen und die Volksentwicklung explodiert regelrecht. Das ist die Zeit, wo wir als Imker immer auf der Hut sein müssen, weil die Bienen sich auf natürlichem Wege durch einen Schwarm vermehren wollen. Bei diesem Naturschauspiel verlässt die alte Königin den Bienenstock mit mehreren zehntausend Bienen und schwärmt aus, um sich ein neues Zuhause zu suchen und eine neuen Kolonie zu gründen. Das liegt jedoch nicht in unserem Interesse, weil durch die Halbierung der Volksstärke dieses Jahr nur wenig Honig erwirtschaftet werden kann. Natürlich wollen wir auch nicht die Nachbarschaft in helle Aufregung versetzten und ggf. die Feuerwehr bemühen, um unseren Bienenschwarm vom Baum zu holen.

Deshalb ist für uns momentan die wöchentliche Einschätzung der Schwarmstimmung und die Entwicklung des Bienenvolkes Priorität Nummer eins.

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