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Besuch aus Chicago

Geschrieben von Annika Ulmer, S1 am Dienstag, 01. November 2016

Während am Tag der Deutschen Einheit die Wenigsten wohl an die Schule dachten, standen wir, Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse, zusammen mit Frau von Rantzau und Frau Brunswig bereits morgens voller Aufregung am Hamburger Flughafen und warteten gespannt auf unsere 9 Austauschschülerinnen und-schüler mit ihren 2 Lehrern von der Sullivan High School in Chicago. Die Wiedersehensfreude nach einem halben Jahr war immens. Trotz einiger neuer Gesichter seitens der Amerikaner war es, als würden wir uns schon ewig kennen.

Der erste Nachmittag wurde gemütlich an der Elbe verbracht, die ersten deutschen Wörter wie „Pommes“ wurden gelernt. In den nächsten Tagen standen für unsere Gäste viele Ausflüge auf dem Programm; so ging es im Rahmen einer von uns geleiteten Stadtführung die 452 Treppenstufen zum Michel rauf, durch den alten Elbtunnel auf die andere Elbseite, zum Fischmarkt und auch an die Landungsbrücken. An den anderen Tagen wurde eine Hafenrundfahrt gemacht, es standen Besuche im Miniaturwunderland, im Museum für Hamburgische Geschichte und auch im Konzentrationslager Neuengamme an. Zwei Tage haben die Amerikaner uns auch im Unterricht begleitet, unsere Schule und Lehrer kennen gelernt, Präsentationen gehalten und unseren Mitschülern das Leben in Chicago näher gebracht.
Nachmittags haben wir das Programm größtenteils selber gestaltet, an manchen Tagen standen Bandproben mit Mr. McGuire, dem amerikanischen Lehrer an. Ansonsten haben unsere Austauschschüler unseren Nachmittagsunterricht mit besucht, wir sind mit ihnen in die Innenstadt oder an die Elbe gegangen, haben Filmabende mit Freunden gemacht oder sind am Montagabend alle zusammen zur Talents’ Night gegangen und haben unserer amerikanischen Gastband zugehört, die dort ihren Schulsong „Fight on, Sullivan“ sowie ein Mashup von „I put a spell on you“ und „feeling good“ aufgeführt haben.
Und Mittwochabend, bei unserer Abschiedsfeier, merkten wir alle, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist. Hatten wir uns doch gerade erst wieder getroffen, nahte nun der Abschied. In einer kleinen Dankesrunde unserer Austauschschüler merkten wir, wie wohl sie sich in ihren Familien anscheinend gefühlt haben, dass unser Zuhause auch zu ihrem Zuhause geworden ist und wie schön es war, dass „ihre“ Moms ihnen Lunchboxen gemacht haben.
Donnerstagmorgen fiel der Abschied uns allen schwer, denn 10 Tage voller Sight-Seeing, einer neuen Kultur, unzählig vielen neuen Eindrücken und vor allem neuen Freundschaften lagen nun hinter uns. Und um es mit Mr. McGuire’s Worten zu sagen, these days were absolutely LIT!

Anmerkung der Redaktion: Wir danken den gastgebenden Familien herzlich für ihre große Gastfreundschaft und unseren Kolleginnen Frau Brunswig und Frau von Rantzau für die Durchführung des Austauschs, dessen Vorbereitung manchmal recht nervenaufreibend war!

 Fotos: privat

foto2 chicago

 

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