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S3-Studienreise nach Slowenien

S3-Studienreise nach Slowenien

Geschrieben von Charlotte Lüke (S3) am Sonntag, 27. Oktober 2019

Am Dienstagabend trafen wir (das Umweltprofil S3) uns vor der Schule. Alle mit Koffern und Rucksäcken bepackt warteten wir ungeduldig auf den Reisebus, der uns innerhalb der nächsten 16 Stunden nach Slowenien befördern sollte.

Nachdem alles sicher verstaut und die Musik am laufen war ging es los. Nach einer recht ungemütlichen Nacht konnten wir am nächsten Morgen Kaffee an einer slowenischen Tankstelle bekommen, woraufhin die Stimmung sofort anstieg. Die Vorfreude auf die bevorstehende Ankunft in Ljubljana war deutlich zu spüren. Um 10 Uhr war es dann soweit: Schnell waren die Gepäckstücke im Hotel untergebracht und wir begaben uns auf den Weg die Stadt zu erkunden. Vor allem die Cafés, Imbisse und Restaurants waren nach der langen Busfahrt ein großer Hit. Am Nachmittag war eine Stadtführung angesetzt. Wir erfuhren von unserem Reiseführer mehr über die Geschichte Ljubljanas, die sich in der Architektur, in bestimmten Kunstwerken und in dem Wappen wiederfindet. Im Anschluss besuchten wir alle gemeinsam einen Burgerladen, in dem wir gemeinsam zu Abend aßen. Rundum war schon der erste Tag ein voller Erfolg.

Für den Donnerstag war von Schülern schon im voraus eine Wanderung geplant worden. Das Ausflugsziel: Bled. Ein Kurort ca. eine Stunde von unserem Hotel entfernt. Die Route führte uns um den gleichnamigen See. Auf unserem Weg sahen wir außerdem die Burg von Bled, welche im 11. Jahrhundert erbaut wurde und heute ein Museum beherbergt.

Am folgenden Tag hatte eine andere Gruppe von Schülern eine Höhlenführung organisiert. Die Kriznahöhle ist die einzige natürlich erhaltene Schauhöhle Sloweniens und beinhaltet keine Beleuchtung. So wurde jeder zuerst mit Gummistiefeln und Taschenlampe ausgerüstet. In einer Reihe stiegen wir die Treppen hinab, bis der Boden immer unebener wurde und die Wegmarkierung nur noch bedingt sichtbar waren. Vereinzelt konnten wir Stalaktiten erkennen und bei der Hälfte der Strecke standen zwei Vitrinen mit Bärenknochen. Denn wie wir erfuhren, lebten früher vor allem Bären in dieser Höhle. Am Ende des Weges kamen wir an einen See, an dessen Ufer zwei Schlauchboote festgemacht waren. Kurze Zeit später wurde jedem Einzelnen die Hand gereicht, um in den Innenraum des Bootes zu gelangen. Unsere Höhlenführerin hatte das Ruder in der Hand und manövrierte uns sicher durch den See. In der Mitte sollten wir, um die ganze Umgebung mal anders wahrzunehmen, unsere Lichter ausmachen. Die komplette Dunkelheit hüllte uns ein, und selbst nach mehrerem Blinzeln blieb das Bild pechschwarz. Der gesamte Ausflug war eine sehr interessante Erfahrung! Am Nachmittag des selben Tages besuchten wir noch die Burg Ljubljanas. Hier erhielten wir nicht nur einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt, sondern erfuhren auch noch einmal mehr über die Geschichte Sloweniens. Schauspieler stellten hier historisch wichtige Ereignisse nach und machten diese Erkundung noch lebendiger.

Am letzten Tag besuchten wir gemeinsam den Wochenmarkt und teilten uns danach für die Restfreizeit in kleinere Gruppen auf, um noch Geschenke und Mitbringsel zu besorgen. Alles in allem hatten wir eine super Zeit in Ljubljana, die uns als Profil noch näher gebracht hat!

Fotos:privat

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