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Unser Projekt: Demokratie gestalten als Street-Art (Graffiti)

Unser Projekt: Demokratie gestalten als Street-Art (Graffiti)

Geschrieben von Karin Wiedemann am Mittwoch, 26. Juni 2019

Montag:
Am Montag ging es pünktlich um 9 Uhr los. Wir haben uns zunächst im gemeinsamen Gespräch überlegt, was Demokratie bedeutet und welche Werte sich daraus für uns ableiten. Paula hat die Schlagworte an die Tafel geschrieben und wir haben sie geordnet. Im nächsten Schritt hat sich jeder darüber Gedanken gemacht, wie man sie als Bild darstellen kann.
Dann hat jede Tischgruppe eine große Skizze erstellt, in der diese Bilder zusammengefügt wurden. Die entstandenen 3 Produkte wurden vorgestellt und es wurde darüber abgestimmt, welches davon an den Container gesprüht werden soll. Wir haben uns für den Waagenkreis entschieden.
Als erste praktische Übung haben wir dann cutten geübt. Mit den Skalpellen wurden aus verschiedenen Motiven Schablonen hergestellt.
Währenddessen haben Paula, Mina und Sude überlegt, wie der Waagenkreis am Container technisch umzusetzen ist. Schnell wurde klar, dass für die Personen um den Kreis herum eigentlich kein Platz ist. Deshalb wurde die ursprüngliche Skizze abgeändert und die Personen sollten sich unter dem Kreis befinden und ihn „tragen“.
Nachdem auch das abgestimmt worden ist, war der letzte Arbeitsschritt des Tages, zu überlegen, wie die Personen unter dem Kreis aussehen könnten. Auch dazu haben wir Skizzen angefertigt und sie uns gegenseitig vorgestellt. Damit endete der erste Tag.
Dienstag:
Heute wurde die Gruppe geteilt: Während ein Teil erste Sprayversuche unternahm sollte der andere Teil aus den Personenskizzen Schablonen zeichnen. Als es um die Größe der Schablonen ging, wurde uns schnell klar, dass die Menschen mit dem Kreis nicht auf den Container passen. Deshalb haben wir ziemlich schnell entschieden, auf den Waagenkreis zu verzichten und stattdessen die „Personenwaage mit Sprechblasen“ umzusetzen. Damit bestand unsere heutige Projektzeit darin, eine Waage zu gestalten, Schablonen für die Personen und die Sprechblasen vorzubereiten und zum ersten Mal zu sprayen.
Mittwoch:
Weiterhin aufgeteilt in zwei Gruppen, wurden heute die Schablonen fertiggestellt. Eine Gruppe cuttete die Schablonen für die Waage und die Sprechblasen, während die andere Gruppe an den Personenschablonen arbeitete. Nachdem diese Arbeit getan war, ging es als Letztes darum, welche Farben die verschiedenen Personen bekommen sollten. Im Anschluss an die Projektzeit hat Paula noch die Containerwand gereinigt, damit es am Donnerstag mit dem Sprayen losgehen kann.
Donnerstag
Als Erstes wurde das Gerüst aufgebaut. Dann begann das große Kleben: Die Schablonen der Waage mussten an den Container geklebt werden. Das war gar nicht so leicht. Die Übergänge zwischen den einzelnen Schablonen mussten ja stimmen und wir hatten nur einen Klebeversuch, sonst war die Schablone kaputt. Die Zeit verging wie im Flug, aber wir haben es geschafft. Am Ende des Tages hatte jeder seinen Sprayanteil und die Waage war an der Containerwand.
Freitag
Uns war klar, dass die Zeit eng wurde, um das Bild fertig an den Container zu bekommen. Deshalb trafen wir uns auf freiwilliger Basis schon um 8 Uhr. Und wir haben durchgepowert. Da die Personen mehrfarbig sein sollten, musste nach jedem Sprayvorgang gewartet werden, bis die Farbe trocken war. So dauert es ziemlich lange, bevor eine Person fertig war. Aber wir haben es geschafft: Pünktlich waren unsere Personen und die Sprechblasen an der Containerwand und unser gemeinsame Bild fertig.

Und wie bei allen kreativen Produkten: Jeder kann sich überlegen, was wir mit dem Bild ausdrücken wollen. Und jeder kann es für sich interpretieren. Viel Spaß beim Nachdenken!

Demokratie lebt von Engagement, Beteiligung und Unterstützung. Und alle, die wir darum gebeten haben, haben uns all das ganz selbstverständlich zur Verfügung gestellt. Das macht uns Mut! Ein großen „Danke!“ an: Anja Mentz, Jürgen Klückmann, Carola Müller, Grit Jerxsen, Jan-Peter Klöckner, Bärbel Dauber, den Schulverein und den Fachbereich Kunst, Schulbau Hamburg, die Lawaetz-Stiftung und das Bundesmisterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Und ohne Euer grandioses Engagement wäre das Projekt nicht zu Stande gekommen: Mina und Paula, Danke für die Idee, Organisation und Umsetzung des Projektes!

Unsere Projektdokumentation

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