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Die Iod-Uhr im Chemieunterricht
Foto: privat

Die Iod-Uhr im Chemieunterricht

Geschrieben von Melvin Thomas am Mittwoch, 20. Juli 2016

Bei der Iod-Uhr handelt es sich um eine so genannte oszillierende Reaktion.
Wir behandelten oszillierende Reaktionen im Rahmen des Chemieunterrichts im Profil "Materie, Mensch, Technik". Dort haben wir uns mit chemischen Gleichgewichten beschäftigt, also dem Verhältnis, in denen miteinander reagierende Stoffe in einer Lösung vorliegen.

Oszillierende Reaktionen sind besonders, da es in der Lösung, in der die Reaktion stattfindet, keine festen Konzentrationen gibt. Das bedeutet, dass sich das Verhältnis, in dem die verschiedenen Stoffe in der Lösung auftreten, ständig ändert.
Auch wenn es sehr viele kleine Reaktionen gibt, kann man vereinfacht sagen, dass es zwei verschiedene Phasen gibt, die hier durch die zwei verschiedenen Farben dargestellt werden.

Die unterschiedlichen Farben werden durch einen sogenannten Indikator dargestellt.
Bei dem Indikator handelt es sich bei der Iod-Uhr um normale Stärke (ähnlich wie Speisestärke).
Je nachdem welcher Stoff im Becherglas überwiegt ändert sich die Farbe der Stärke im Wasser. Die Iod-Uhr wurde von den zwei Forschern Briggs und Rauscher erfunden, weswegen die Reaktion auch Briggs-Rauscher-Reaktion heißt, und war eine der ersten oszillierenden Reaktionen die entdeckt wurde.

Anmerkung: das untere Video wurde als Zeitraffer aufgenommen und läuft in einer Endlosschleife

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