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Landesfinale von

Landesfinale von "Jugend debattiert" im Rathaus

Ein Berufsparlament im Hamburger Rathaus?

Geschrieben von Veronika Pilscheur am Dienstag, 22. März 2016

Drei Schüler des Gymnasium Altona haben heute beim Landeswettbewerb "Jugend debattiert" ihre Positionen vertreten, dass die Köpfe rauchten. Selbst die Zuschauer waren von den vielen interessanten Aspekten der Debattenthemen am Ende völlig erschlagen, die Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft bewunderten Mut und Weitblick der Debattanten im Umgang mit hochaktuellen Themen und alle konnten staunen über das Sachwissen, dass sich die Debattanten in kurzer Zeit angeeignet hatten und sich freuen über den respektvollen und freundlichen Umgangston.  

Maya Franzius aus der 9d musste debattieren über die Themen "Soll auch für anerkannte Flüchtlinge eine Wohnsitzauflage eingeführt werden?" und "Soll das Fach PGW in der Stundentafel der Mittelstufe gestärkt werden?" (Herr Grübel, Frau Heinisch:  Maya weiß Bescheid!).

Jonas Niehaus und Oskar Meyn mussten sich mit dem Thema Verkehr: "Soll Radfahrern ein Vorrang in der Verkehrsplanung in Hamburg gewährt werden?" und dem Thema "Soll das Bargeld abgeschafft werden?" auseinandersetzen. Wie immer konnte man bei Jonas neben ausgezeichneter Sachkenntnis einen Schuss Humor in seinen Ausführungen besonders genießen.

Oskar Meyn schaffte sogar den Sprung ins Landesfinale (herzlichen Glückwunsch!) und musste sich vor der Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit, dem Schulsenator Thieß Rabe und anderen prominenten Mitgliedern der Hamburgischen Bürgerschaft sowie Stiftungsvorsitzenden und dem Wettbewerbsvorsitzenden der Schulbehörde sowie einem gut mit Schülern und Lehrern besetzten Festsaal im Hamburger Rathaus mit der Frage "Soll die Hamburgische Bürgerschaft ein Berufsparlament werden?" auseinandersetzen. Hier kam er auf einen sehr ehrenvollen 4. Platz, wir sind stolz auf ihn! Da er die Contraseite vertreten musste, argumentierte er mit der Volksnähe und dem Erfahrungsschatz der in einem anderen Beruf stehenden Politiker, die nicht Berufspolitiker sind, und plädierte für das Beibehalten des guten alten hanseatischen Systems.

Allen Schülern herzlichen Dank für ihren Einsatz, den Lehrern, Mitschülern und Gästen Dank für ihre Anleitung und Begleitung und den Schüler-Juroren, die ja nicht so in die Öffentlichkeit treten, ein ganz besonderer Dank für ihre Zuverlässigkeit und große Kompetenz! 

Fotos: Claudia Lüth-Franzius

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